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Strick mir keine Erpressungen in die Pullover. Gedichte

Strick mir keine Erpressungen in die Pullover. Gedichte

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tEINLEITUNGWer sich wohl noch an das japanische Faden-Spiel auf den früheren Jahrmärkten erinnert?Viel Buntes, Grelles stand da aufgebaut, und machte es uns Kindern gar nicht leicht, herauszufinden woran das Herz hing.Selten, oder auch selten genug waren die zu beneiden, die sich entschieden hatten, denn zwischen Ersehnen und Besitzen galt es, den roten Faden zu verfolgen, der zusammenlief zum Bündel aller Möglichkeiten.Von welcher Seite ich es auch versuchte, es ist mir nie gelungen. Ende und Anfang, Anfang und Ende führten nicht zusammen.Irgendwo unterwegs lief es in die falsche Richtung.Da blieben halt nur diejenigen erfolgreich, die von Beginn an „wollten" was sie sich schließlich gezogen hatten.Das war nicht meine Sache, und darum habe ich es denen auch nicht abgenommen, bin sozusagen Anfänger geblieben und nicht nur deshalb, weil ich denke, daß Menschen mehr sind als nur das, was ihrer Selbstgefälligkeit dient.Schon beim ersten Lesen der Gedichte von Volker Bardeck, stellte sich mir das Bild der gesammelten Anfänge ein, deren Bezugspersonen sich in ihrer Absicht zu erkennen geben, und die in ihrem Scheitern schmerzhaft einen unbekannten Teil von sich erfahren.Erfahren und gelebt muß der das haben, der es vermag, uns durch die große Intensität einer einfachen Sprache für die eigene innere Wirklichkeit zu sensibilisieren.„Fang mit mir nicht mehr an, als du anfangen kannst." heißt es an einer Stelle des Buches, das hier wie von sich selber sagt, Anfang und Angebot zu sein, für alle, die in diese Richtung aufzubrechen bereit sind.Vellmar, im August 1983 Michael Kraneis
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Binding:
Paperback
ISBN10:
3921976073
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