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Die rote Soutane
Die rote Soutane
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der KGB, die katholische Kirche zu unterwandern. In allen Ländern wirbt er junge Priester an, die in der Nähe von Moskau eine Kaderschulung erhalten. Auch Mgr. Larvenkus, Bischof von Rotondo, Präsident des Istituto per le opere di Religione, das für die Bankgeschäfte des Vatikans zuständig ist, ist dort ausgebildet worden, und ebenso Kardinal Attyla, der Erzbischof von Krakau. Mgr. Larvenkus erhält vom KGB den Auftrag, die Finanzen des Vatikans zu zerrütten; Attyla soll zukünftiger Papst von KGB-Gnaden werden.
Aus einem kunstvollen Geflecht von Fiktion, Halbwahrheit und Wahrheit baut Peyrefitte seinen »Kriminalroman« auf. Bischof Larvenkus und der KGB-Agent 34 sind die Hauptakteure. Ihren dunklen Machenschaften fallen auf mysteriöse Weise zwei Päpste, der 81jährige Paul VII. und sein Nachfolger, Paul Antonius I., zum Opfer.
Doch als es gelingt, Kardinal Attyla auf den Papstthron zu setzen, erfüllt dieser keineswegs die Erwartungen des KGB...
Roger Peyrefitte, 1907 geboren, Jesuitenzögling, Diplomat, Homme de lettres, veröffentlichte 1944 sein erstes Buch. Seine Alexander-Trilogie ist die Krönung eines langen und erfolgreichen Schriftstellerlebens.
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