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Ende der Hypnose

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Ende der Hypnose

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Description
Drei?ig Jahre nach dem Vordringen digitaler Technik ins Wohnzimmer leiden wir immer noch unter der kollektiven Hypnose, die Marshall McLuhan als erste Konsequenz der Heraufkunft eines neuen Mediums diagnostiziert hat. Wer sich ihr zu entwinden versucht und Kritik am fallout der Digitalisierung ?bt, wird schnell als konservativ denunziert - obwohl allein Kritik so etwas leisten k?nnte wie eine ?berschreitung des Rahmens, der von den zunehmend monopolistischer agierenden Gro?konzernen wie Google, Apple, Microsoft et al. vorgegeben wird. Deren Interessen spiegeln sich im manipulierten Bewu?tsein einer zutiefst verunsicherten ?ffentlichkeit, die sich mehr oder weniger bereitwillig ?ber das Medium ausbeuten l??t. Das Einverst?ndnis mit der immer mehr alle Kreativit?t erstickenden Entwicklung wird als >alternativlos< verstanden.
Die Analysen von 'Ende der Hypnose' wenden sich gegen die weitverbreitete Komplizenschaft mit den technokratischen Grundz?gen des Zeitalters. Sie versuchen, einen nach vorne gewandten Begriff von Kritik zu gewinnen, der die Gegenwart an ihren eigenen Anspr?chen auf Freiheit, individuelle Entfaltung und Authentizit?t mi?t.
Dem Buch als materiellem, dreidimensionalem Objekt kommt dabei eine ausgezeichnete Bedeutung zu: als Aufmerksamkeit sammelnder Ort der Reflexion, als zentrale auratische Gegenmacht gegen?ber den konformistischen, zerstreuenden und entindividualisierenden digitalen Techniken.
Die in 'Ende der Hypnose' vorgetragene Kritik erstreckt sich auf Ph?nomene wie die freiwillige Unterwerfung unter die allgegenw?rtigen Imperative der Werbung; die Selbstvermarktung; den Verlust sprachlicher Sensibilit?t; den vorauseilenden Gehorsam von Universit?tslehrern gegen?ber den Diktaten einer kommerzorientierten Auftragsforschung; das unreflektierte Hinnehmen einer auf alles aufgepfropften Betriebswirtschaftslehre, die Begriffe wie 'Gesch?ftsmodell' oder 'Content-Industrie' als M?nzen in Umlauf gebracht hat, mit denen nun jedermann meint zahlen zu m?ssen. Und sie l??t die aktuelle Urheberrechtsdebatte als Symptom einer Krise verstehen: In einer Epoche, deren hervorstechendes Merkmal die Geistlosigkeit ist, wird produktive Subjektivit?t in die Defensive gedr?ngt. F?r jede Art von Fortschritt bleibt diese Subjektivit?t gleichwohl unabdingbar.
Product details
Binding:
Paperback
Number of Pages:
125
Publication Date:
2012-09-30
Publisher:
Stroemfeld Verlag
Languages:
Original: German
ISBN10:
386600141X
ISBN13:
9783866001411
Weight:
135 g
Height:
113 cm
Width:
177 cm
Thickness:
15 cm

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