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Fleisch und Blut. Eine Kulturgeschichte des Kannibalismus.

Fleisch und Blut. Eine Kulturgeschichte des Kannibalismus.

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Kannibalismus, Menschenfresserei - das war keineswegs nur Brauch und Sitte bei den wilden Naturvölkern. wie uns die Missionare, Forscher und Abenteurer einreden möchten. Kannibalismus gab es schon zu Zeiten des Pekingmenschen und in allen Zivilisationen. Daß Menschen Menschen aßen, hatte viele Gründe - meistens waren es religiöse Motive (wie die Blutopfer des Alten Testaments bezeugen) oder einfach nackter Hunger (wie bei den jüngsten Flugzeugkatastrophen in des Anden und in der ArktisReay Tannahill, ganz englische Lady, ist vor diesem blutrünstigen Thema nicht zurückgeschreckt. Ihre Kulturgeschichte des Kannibalismus spart kein Detail aus - weder die Geschichte der Gräfin des Báthory, für die Jungfrauenblut das Lebenselixier war, noch die Geschichte des Königs von Arakan, der sich einen Trank aus 6000 Menschenherzen zubereiten ließ, weder die Episode der Burgunder, die - um wieder zu Kräften zu kommen - das Blut der Hunnen tranken, noch die des englischen Ernährungsministers, der während eines Krieges das Verbot erließ, Blutwurst aus Menschenblut herzustellen, und es fehlen weder die Vampire noch die Werwölfe.Eine großartig-grausige Geschichte des Phänomens Kannibalismus.
Product details
Binding:
Paperback
Publication Date:
1982
Languages:
Published: German
ISBN10:
344211215X
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