Placeholder text

Warum uns die Worte fehlen, wenn wir sie nicht gebrauchen

Warum uns die Worte fehlen, wenn wir sie nicht gebrauchen Philosophy

Warum uns die Worte fehlen, wenn wir sie nicht gebrauchen

0 - Used - good
Description
Gefangen in unserer dinghaften Weltkonzeption scheitern wir regelmäßig bei dem Versuch, die Werke transitorischer Künste, zu denen auch, so unsere These, sprachlich verfasste Werke gehören, ontologisch adäquat zu bestimmen. Triviale Schlussfolgerungen werden nicht gezogen. Animistische, den eigentlichen Sachverhalt verschleiernde Redeweisen gaukeln präzise Beschreibungen vor. Die Auffassung, Nichtexistentes könne Existierendes determinieren, löst wider Erwarten kein verständnisloses Kopfschütteln aus. Ebenso wenig die Annahme, Abstrakta seien den Konkreta vorgängig. Bei unserem Bemühen um eine ontologische Revision des Werkbegriffs sowie um eine systematische Differenzierung seiner Aggregatzustände und der produktiven, perzeptiven und rezeptiven Aspekte setzen wir uns in dieser sprachkritischen Untersuchung mit relevanten kunstphilosophischen Positionen auseinander. Uns wird das Konzept der Performanz, das auf den Sprechakttheoretiker John L. Austin zurückgeht, ebenso beschäftigen wie das der Konstitution institutioneller Tatsachen seines Schülers John R. Searle. Gleiches gilt für die unsere Kommunikation bestimmende Idealisierung der Reziprozität der Perspektiven, das zentrale Thema des Soziologen Alfred Schütz, sowie für Wilhelm von Humboldts wegweisende gebrauchstheoretische Konzeption der Sprache als ‚eine Thätigkeit (Energeia)‘.
Product details
Binding:
Paperback
Number of Pages:
388
Publication Date:
2023-10-10
Publisher:
Königshausen u. Neumann
Languages:
Original: German
ISBN10:
3826084691
ISBN13:
9783826084690
GPSR Manufacturer Reference:
Height:
155 cm
Width:
235 cm
Currently sold out