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Gendersymmetrie

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Gendersymmetrie

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Description
Die Interdependenz zwischen individuellem Sprachgebrauch und lexikalischem Sprach­brauch ist evi­dent. Geschlechtersymmetrische Sprachverwendung ohne Rückbindung an die Norm muss unbefrie­digend bleiben. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie und ob die Um­set­zung der Gen­dersym­metrie in den wichtig­sten Wörterbü­chern des deutschsprachigen Raums nach 30 Jahren Feminis­tischer Sprach­kritik er­folgt ist. Zunächst werden die onomasio­logi­schen Grund­lagen für die unterschiedliche Motiva­tion der Bezeichnung allge­meinmenschlicher Verhal­tensweisen wie z.B. Stärke : Schwäche bei den Perso­nenbezeich­nungen herausgearbeitet. Sie können sowohl weiblich als auch männlich sein und müs­sen sich keines­wegs zwingend aus der präfemi­nisti­schen Zu- und Aufteilung des weib­lichen und männ­lichen Ge­schlechts­cha­rakters, der vor allem androzentrisch und teilweise sexistisch konzi­piert ist, ergeben.Schließlich wird die asym­metrische Geschlechter­dar­stellung anhand des Wortfeldes frau : mann als morpho-semantisch strukturiert nachgewiesen. Dies zeigt sich einerseits in der Idea­lisierung und damit zusammenhängenden Melioration in der Ver­mensch­lichung und Ver­grö­ßerung des Männlichen bzw. andererseits in der Hyperreali­sierung und Pejoration in der Verding­lichung und Verklei­nerung des Weiblichen.
Product details
Binding:
Paperback
Edition:
1
Number of Pages:
564
Publication Date:
2007-09-19
Publisher:
Königshausen & Neumann
Languages:
Original: German
ISBN10:
3826034457
ISBN13:
9783826034459
Weight:
856 g
Height:
157 cm
Width:
238 cm
Thickness:
40 cm
Preview Link:
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