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Hybris und Herrschaft im Alexanderroman

Hybris und Herrschaft im Alexanderroman Historical Fiction

Hybris und Herrschaft im Alexanderroman

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Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Mittelalterliche Literatur, Note: 1,3, Universität Münster (Germanistisches Institut, Abteilung Literatur des Mittelalters), Veranstaltung: Das Problem mit der Macht: Herrscherfiguren in der mittelalterlichen Literatur und Kultur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Alexanders Hybris im "Straßburger Alexander" als ambivalente Kraft inszeniert wird, die zugleich Herrschaft motiviert und zerstört. Anhand einer literaturwissenschaftlichen Analyse zentraler Episoden - der Begegnung mit den Gymnosophisten, der Paradiesexpedition und der Todesszene - wird aufgezeigt, wie der Text Alexanders Machtausübung als moralisch illegitim dekuvriert. Als theoretischer Rahmen dient Augustinus' De civitate Dei, insbesondere dessen Räuberbanden-Analogie und die Zwei-Städte-Lehre. Im Spannungsverhältnis zur augustinischen politischen Theologie wird sichtbar: Alexanders Herrschaft basiert nicht auf Gerechtigkeit, sondern auf superbia, wodurch sie dem Ideal der civitas Dei diametral entgegensteht. Die Arbeit zeigt, wie das literarische Herrscherbild dekonstruiert und in einen geistlich-ethischen Deutungsrahmen überführt wird. So fungiert der Straßburger Alexander nicht nur als Eroberungsnarrativ, sondern auch als macht- und theologiekritische Reflexion mittelalterlicher Herrschaftsmodelle.
Product details
Binding:
Paperback
Edition:
1
Number of Pages:
24
Publication Date:
2025-05-28
Publisher:
GRIN Verlag
Languages:
Original: German
ISBN10:
3389134069
ISBN13:
9783389134061
Weight:
51 g
Height:
148 cm
Width:
210 cm
Thickness:
3 cm
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