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Inklusion und Exklusion. Werkstätten für Menschen mit Behinderung zwischen Teilhabe und Separation
Inklusion und Exklusion. Werkstätten für Menschen mit Behinderung zwischen Teilhabe und Separation
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Description
Laut der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. arbeiteten 2020 320.000 Behinderte in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) sind als Rehabilitationseinrichtungen nach SGB IX beauftragt, den Eintritt von Menschen mit Behinderung (MmB) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern (§ 219 SGB IX). Das Förderinstrument zur vollen Teilhabe ist "Arbeit". Durch den originären Charakter einer WfbM werden Menschen mit Behinderung jedoch von nichtbehinderten Arbeitnehmern separiert. Dies zeigt das Spannungsfeld in dem sich WfbM als Sondereinrichtungen befinden - zwischen voller Teilhabe durch Förderung von Integration/Inklusion und Exklusion durch Segregation/Separation. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2006 und dem 1. Staatenbericht zur Umsetzung der UN-BRK 2015 wurde die Diskussion zur Rechtfertigung des Systems ¿Werkstatt¿ auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt neu entfacht. Einerseits bescheinigt der Staatenbericht den Werkstätten Nachteiligkeit auf dem Weg zur Umsetzung der UN-BRK, andererseits haben die Werkstätten nach Bundesteilhabegesetz weiterhin einen festen Platz in Rehabilitation und Teilhabe.
Product details
- Binding:
- Paperback
- Edition:
- 1
- Languages:
- Published: German , Original: German
- Number of Pages:
- 28
- Publisher:
- GRIN Verlag
- Publication Date:
- 2023-04-19
- Weight:
- 50 g
- Dimensions:
- 21/15/0 cm
- GPSR Manufacturer Reference:
- [email protected]
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