Placeholder text
Automatic Life
Automatic Life
„Automatic Life“ verkörpert in 49 Minuten Spiellänge die stilistische Bandbreite der Kamikaze Queens, die selbst ihre Songs u.a. so umschreiben würden: Ist es im Opener 'Tastee 29' noch der Southern Stomp, der maßgeblich den Sound bestimmt, folgt man bei 'Night Life' eher dem düsteren und geheimnisvollen Ruf des Tangos. 'Snagged On My Stiletto' kommt mit einer guten Portion Punkrock Allüre daher, die dabei so cool ist, dass es hinter ihr schneien könnte. 'Good Times' ist wiederum prall gefüllt mit Lust und Glamour, Scherben und blutigen Knien, mit Drinks und Herzschmerz, daß es einen hin und her schleudert, zerfetzt, und letzten Endes nach Zugabe verlangend, zurücklässt, um gespannt auf die nächsten Songs zu blicken. Die Stories drehen und wenden sich, werden dunkler, manischer und tauchen tief ins Meer ein zu den Stücken 'Sweet Geraldine' und 'I Was A Teenage Mermaid'. Es geht um die Meerjungfrau Geraldine, die ihr Zuhause verlässt, um ihrer unersättlichen Neugier und Rebellion gerecht zu werden, in dem sie sich an Land in die raue und chaotische Welt der Huren und Trannies, der Punks und Freaks begibt. In die absurde Welt eines John Waters hingegen katapultiert euch''Do The Crab' - der erste Song zu dem Gitarrist Tex Morton sowohl Musik als auch Lyrics beisteuerte. Und so bezwingen, unterstützt von singender Säge, Cello, Kazoos und Pfeifen, die Kamikaze Queens mit diesem Album den Rock'n'Roll von einer ganz anderen Seite...