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Die Rolle der Medien bei Radikalisierungsprozessen
By Keven Hardy
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Description
¿Welche Schlüsse lassen sich aus drei Biografien bezüglich der Mediennutzung in den verschiedenen Phasen des Radikalisierungs- beziehungsweise des Ausstiegsprozesses ziehen?"
Die Anzahl an terroristisch motivierten Gewalttaten in Europa ist in den letzten Jahren immens gestiegen. Allein im Jahr 2017 kam es innerhalb der ersten sechs Monate zu acht terroristischen Anschlägen in europäischen Metropolen. Bei den Tätern handelte es sich dabei meist um Personen, die selbst in Europa aufgewachsen sind und ihre radikalen Ansichten vor Ort ausprägten. Diese Entwicklung ist hierbei aus zweierlei Gründen problematisch. Zum einen haben jene gewaltbereiten Extremisten ihre radikale Denk- und Handlungsweise in einer Gesellschaft ausgeprägt, die weltoffener und aufgeklärter ist, als je eine Zivilisation zuvor. Zum anderen leben sie in einem vollständig mediatisierten Zeitalter, welches einen nahezu unbegrenzten Zugang zu Informationen und Bildung ermöglicht.
Der gesellschaftliche Stand der Aufklärung, zusammen mit der endlosen Verfügbarkeit von Wissen, wirft die Frage nach dem ¿warum¿ auf. Besteht eventuell sogar ein Zusammenhang zwischen der Radikalisierung und dem Zugang zu Informationen? Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage zu finden ist jedoch schwierig. Der Grund hierfür ist, dass Radikalisierungsprozesse oft sehr komplex und vor allem anonym verlaufen, wodurch sich eine empirische Überprüfbarkeit als schwierig und aufwendig erweist.
Product details
- Binding:
- Paperback
- Edition:
- 1
- Number of Pages:
- 60
- Release Date:
- 2018-08-30
- Publication Date:
- 2018-08-30
- Publisher:
- GRIN Verlag
- Languages:
- Original: German
- ISBN10:
- 3668721769
- ISBN13:
- 9783668721760
- Weight:
- 101 g
- Height:
- 148 cm
- Width:
- 210 cm
- Thickness:
- 5 cm
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