Placeholder text

Die Dekonstruktion der "Stufen" im Deliktsaufbau

Die Dekonstruktion der "Stufen" im Deliktsaufbau Law

Die Dekonstruktion der "Stufen" im Deliktsaufbau

0 - Used - good
Description
Die herk?mmliche Stufensequenz des Deliktsaufbaus generiert eine Rangfolge zwischen den Bestrafungsvoraussetzungen, obwohl diese untereinander genauso gleichrangig sind, wie das im Verh?ltnis zwischen Delikts- und Erlaubnisnorm der Fall ist. Dies schlie?t nicht aus, eine sozial auff?llige ("deliktstatbestandliche") Tat, deren Begehung ausnahmsweise erlaubt ("gerechtfertigt") ist, durchaus weiterhin als "sozial auff?llig" (Jakobs) zu bewerten; die Erlaubnisnorm fungiert als Einschr?nkung der deliktstatbestandlichen Vermeidepflicht (Otto). Aber die einlinige Stufensequenz b?ndelt die Bestrafungsvoraussetzungen in Untermengen ("Elemente"). Diese Struktur pr?judiziert die Reihenfolge der Subsumtion gesetzesfremd. Denn den Elementen wird untereinander eine "Filterwirkung" zugesprochen (zugewiesen, zugerechnet, zugeteilt), so dass die Bestrafungsvoraussetzungen, die zu einer der vorrangigen Elemente "geh?ren" (sollen), f?r die nachrangigen Stufen verbraucht (verloren) sind. Auf diese Weise wird die Positionierung der auf die Elemente zu verteilenden Bestrafungsvoraussetzungen zu einer selbst?ndigen, ex cathedra fingierten, gesetzesunabh?ngigen Unterstellung einer Bestrafungsvoraussetzung: Bei der L?sung von "Irrtumsf?llen" wird ?ber die "Zugeh?rigkeit" der Vors?tzlichkeit entweder zur Tatbestands- oder Schuldstufe ger?tselt, ohne dass Art. 103 Abs. 2 GG beachtet wird.
Product details
Binding:
Paperback
Edition:
1
Number of Pages:
340
Publication Date:
2006-08-31
Publisher:
Shaker Verlag
Languages:
Original: German
ISBN10:
3832253440
ISBN13:
9783832253448
Weight:
631 g
Height:
149 cm
Width:
210 cm
Thickness:
24 cm
Currently sold out