"In den ersten beiden Kapiteln verfolgt Habermas das doppelte Ziel zu erkl?ren, warum die Theorie des kommunikativen Handelns der Kategorie des Rechts einen zentralen Stellenwert einr?umt und warum sie ihrerseits f?r eine Diskurstheorie des Rechts einen geeigneten Kontext bildet. Dabei geht es um die Herausarbeitung eines rekonstruktiven Ansatzes, der beide Perspektiven in sich aufnimmt: die der soziologischen Rechtstheorie und die der philosophischen Gerechtigkeitstheorie. Im dritten und vierten Kapitel wird der normative Gehalt des Systems der Rechte und der Idee des Rechtsstaates unter diskurstheoretischen Gesichtspunkten rekonstruiert. In Ankn?pfung an vernunftrechtliche Fragestellungen wird gezeigt, wie sich das alte Versprechen einer gesellschaftlichen Selbstorganisation freier und gleicher B?rger unter Bedingungen komplexer Gesellschaften auf neue Weise begreifen l??t. Und im Anschlu? daran wird der Diskursbegriff des Rechts und des demokratischen Rechtsstaates im Kontext der zeitgen?ssischen Diskussionen ?berpr?ft und ausgearbeitet. Das f?nfte Kapitel behandelt allgemein das Rationalit?tsproblem der Rechtssprechung, das sechste das Legitimit?tsproblem der Verfassungsrechtssprechung. Das siebte Kapitel entfaltet das Modell deliberativer Politik in Auseinandersetzung mit sozialwissenschaftlichen Demokratietheorien, die sich auf einen empiristischen Machtbegriff st?tzen. Als ?Anhang? enth?lt der Band noch Vorstudien und Erg?nzungen: Tanner-Lectures unter dem Titel ?Recht und Moral?; ferner ?Volkssouver?nit?t als Verfahren? sowie ?Staatsb?rgerschaft und nationale Identit?t?."