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Heinz Mack: Licht - Raum - Farbe
By Robert Fleck
?Schon fr?h, noch bevor er drei?ig war, verzichtete Mack auf das Mittel der Farbe und machte sich das Licht in seiner Dimension als Projektion im Raum zu eigen. Licht - Element des Abstrakten und Idealen, vers?hnender Grund im Werk Piero della Francescas ebenso wie bei Vermeer. Doch w?hrend es dort als feste Struktur und dauerhaft verbindender Faktor fungiert und eine ?sthetische Statik bewirkt, schafft das Licht und sein Fluktuieren bei Mack einen Organismus, dessen flimmernde Erscheinung sich in einer unabl?ssigen Dynamik immer von neuem konfiguriert. Was Mack interessiert, ist das Problem der Lichtreflexion und seine Rolle bei der Erzeugung einer r?umlichen Beziehung. Ihre Zwischenstufen liegen in einem Feld, in dem die Aufeinanderfolge der Zeitintervalle polarisiert und in einer gemeinsamen Dimension miteinander kombiniert werden. Die Frequenz ihrer Begegnung wird durch die M?glichkeit der Multiplizierung gesteigert?, schreibt Umbro Apollonio schon 1963. Heinz Mack war Mitbegr?nder der ZERO-Bewegung und hat mit seinem lichtk?nstlerischen und bildhauerischen Werk die Kunst seit 1960 nachhaltig beeinflusst. Sein 80. Geburtstag 2011 und die Wiederentdeckung seines Werks durch eine j?ngere K?nstlergeneration bieten den Anlass f?r diese gro?e Hommage. Das Buch zeigt umfassend die Kontinuit?t des utopischen Kunstgedankens bei Heinz Mack, in dessen Arbeiten neue Wahrnehmungsformen von Licht, Raum und Farbe ebenso eine zentrale Rolle spielen, wie sein Hauptaugenmerk statt der Komposition stets der Struktur gegolten hat.
Ausstellung: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn 18/03-10/07/2011