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Palach ?duard Limonov Amfora ISBN 978-5-367-00377-2, 5-367-00223-4; 2006 g. 352 str. 5000 jekz. Tverdyj pereplet ?Der Henker? Eduard Weniaminowitsch Limonow, eigentlich Eduard Weniaminowitsch Sawenko, * 22. Februar 1943 in Dserschinsk, Oblast Nischni Nowgorod) ist ein russischer Schriftsteller und Politiker. Aufgewachsen ist Eduard Limonow in der ukrainischen Stadt Charkow. Mitte der 1960er Jahre ?bersiedelte er nach Moskau, wo er sich zun?chst als Hosenschneider durchs Leben schlug. Dann machte er Bekanntschaft mit dem literarischen Untergrund und bet?tigte sich als Avantgarde-Lyriker und Dissident. 1974 wurde er aus der Sowjetunion ausgewiesen. In den folgenden Jahren lebte er in den USA und protestierte gegen Machtstrukturen. Er wurde zum Dissidenten innerhalb der Dissidentenszene. Er warf den USA vor, ein ?hnliches System wie in der Sowjetunion zu besitzen; nur sei das US-amerikanische wesentlich weiter entwickelt und h?tte eine weiter entwickelte Propaganda. Echter Dissens sei auch in den USA unerw?nscht. Limonow hatte Probleme, seine politischen Ansichten in den USA publizieren zu k?nnen. F?r seinen autobiografischen Roman It?s me, Eddie von 1976 (Titel der deutschen Ausgabe: Fuck Off, Amerika) fand er erst 1979 in Frankreich einen Verlag. Dieses Buch machte Limonow dann aber international bekannt. Ab 1982 lebte er in Frankreich. Hier ver?ffentlichte er einige B?cher, namentlich die Memoiren eines russischen Punks (die epische Erz?hlung des Wochenendes eines russischen Teenagers im poststalinistischen Charkow). Das Cosmopolitan-Magazin z?hlte ihn 1987 zu den 40 wichtigsten Intellektuellen Frankreichs; im selben Jahr erhielt er die franz?sische Staatsb?rgerschaft. Auch in Frankreich schrieb er in politischen Magazinen: Er begann auf der radikalen Linken, wechselte dann aber zur radikalen Rechten. Politische T?tigkeit Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kehrte Limonow nach Russland zur?ck - Michail Gorbatschow gab ihm 1991 die russische Staatsb?rgerschaft zur?ck. It?s me, Eddie hatte sich bis dahin 1,5 Millionen Mal verkauft. Mit seinen T?tigkeiten sucht Limonow nach wie vor den Skandal, die Provokation. Er unterst?tzte die Putschisten gegen Boris Jelzin, k?mpfte auf der Seite der Serben im Jugoslawienkrieg und auf der Seite der Abchasen gegen die Georgier und sa? als designierter Innenminister im Schattenkabinett des Nationalisten Wladimir Schirinowski. 1994 gr?ndete Eduard Limonow die Nationalbolschewistische Partei Russlands (NBP). Diese gab sich antiamerikanisch, antikapitalistisch und propagierte russische Gro?machtsphantasien. 2005 wurde sie als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten. Das Gleiche gilt f?r die Hauspostille der Nationalbolschewisten, das regierungskritische Magazin Limonka (russisch f?r eine Handgranate wegen ihrer Zitronenform). Im April 2001 wurde Limonow in der russischen Republik Altai, wohin er sich mit einigen Parteig?ngern zur?ckgezogen hatte, verhaftet. Die n?chsten zwei Jahre sa? er im Lefortowo-Gef?ngnis des FSB bei Moskau in Untersuchungshaft. Im April 2003 schlie?lich wurde Limonow wegen illegalen Waffenbesitzes und der Bildung illegaler bewaffneter Organisationen zu vier Jahren Gef?ngnis verurteilt. Am 31. Juli 2009 gr?ndete Eduard Limonow Strategie 31, einen institutionalisierten friedlichen Stra?enprotest zur Erinnerung an den Paragrafen 31 der russischen Verfassung, der die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit gew?hrt. Der Protestzug findet seither alle zwei Monate jeweils am 31. des Monats in Moskau auf dem Triumfalnaja ploschtschad (Triumph-Platz) statt. Nach der Kundgebung vom 31. Dezember 2010, unmittelbar nach der zweiten Verurteilung des fr?heren Oligarchen Michail Chodorkowski, wurden Limonow und zahlreiche andere Protestanten, darunter Boris Nemzow, festgenommen. Limonow wurde im Eilverfahren zu 15 Tagen Haft verurteilt. Limonow wurde von Daniil Charms und Wladimir Majakowski beeinflusst. Aus der internationalen Literatur hat ihn vor allem die Avantgarde der 1960er- und 1970er-Jahre bewegt. Nach eigenen Angaben waren Texte von Lou Reed die ersten, die er ?bersetzt hat. Seine Begeisterung f?r die Punkkultur geht auf die Sex Pistols und The Clash zur?ck. Einige Werke schrieb Limonow in Untersuchungshaft und im Gef?ngnis, darunter Das Buch des Wassers. F?r diesen Roman erhielt Limonow 2002 den Andrei Bely - Preis. "Palach" - odin iz samyh izvestnyh romanov Eduarda Limonova, prinesshij emu slavu sil'nogo i zhestkogo prozaika. Glavnyj geroj, pol'skij jemigrant, popadaet v 1970-e gody v USA i stanovitsja professional'nym zhigolo. Sam sebja on nazyvaet palachom, hozjainom bogatyh i sytyh dam. Po suti, jeto pechal'naja istorija ob odinochestve i dushevnoj pustote, rasskazannaja bezzhalostno i otkrovenno, s narusheniem norm jazyka i povedenija.
Product details
- Languages:
-
Original:
Russian
- Number of Pages:
-
352
- Publisher:
-
AMFORA
- Publication Date:
-
2006-05-31
- ISBN / EAN:
-
9785367003772
- Weight:
-
355 g
- Dimensions:
-
14/21/2 cm
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