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Peter Handkes Bildpoetik
Peter Handkes Bildpoetik
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Description
Das »Bild« wird für den Nobelpreisträger zur »Vokabel der Universalsprache«, zum Inbegriff seiner Poetik. Über die Lektüre der reich bebilderten und unveröffentlichten »Merkhefte« Peter Handkes betrachtet Marit Heuß dessen Erzählen seit dem Debüt »Die Hornissen« 1966 bis hin zu den Großprojekten »Langsame Heimkehr« 1979 und »Der Bildverlust« 2002 als ein Schreiben, das sich am »Bild« orientiert. In der Notizbuchsammlung des Handke-Vorlasses am Deutschen Literaturarchiv Marbach finden sich ab 1975/1976 - seither führt der Schriftsteller täglich Notizbuch - eigene Zeichnungen des Autors. Die Bildmotive reichen von Nachahmungen der »ersten Zeichnungen von Menschen« - wie das archaische Felsbild eines Büffels - bis hin zu andersartig »arkadischen« Landschaftsbildern aus dem »tiefen Österreich«. Auch Alltagsskizzen, ornamentale Figuren oder Kritzeleien fehlen nicht. Handkes »Bilderatlas« birgt zudem hunderte Beschreibungen von Kunst in Museen - Cézanne, van Gogh, Rothko, Poussin, Goya, Bosch, Vermeer, Zurbarán - sowie in Sakralbauten von Santiago de Compostela bis nach Thessaloniki. Heuß fragt nach den ästhetischen und geistigen Horizonten dieser Bilder für Handkes Erzählungen.
Product details
Edition:
1
Number of Pages:
504
Release Date:
2022-05-25
Publication Date:
2022-06-29
Publisher:
Wallstein Verlag
Languages:
Original:
German
ISBN10:
3835351834
ISBN13:
9783835351837
GPSR Manufacturer Reference:
Weight:
818 g
Height:
140 cm
Width:
222 cm
Thickness:
39 cm
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