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Lahmann, Claas: Embodiment - Der Körper in der Psychotherapie
Begeben sich Menschen in psychotherapeutische Behandlung, so klagen sie - selbst bei 'klassischen' psychischen Störungen wie Ängsten oder Depressionen - meist über ein psychosomatisches Beschwerdebild mit Symptomen, die ihre leib-seelische Gesamtheit erfassen. Die leibliche Dimension in der Psychotherapie geht also weit über die Arbeit mit psychosomatischen PatientInnen hinaus. Hier wird die Begrenztheit eines einseitig somatisch ausgerichteten subjektiven Krankheitskonzepts besonders deutlich.
Im Zentrum von Dr. Lahmanns Seminar steht die leibliche Ebene in der Psychotherapie. Zu Beginn gibt er eine Einführung in das Konzept 'Embodiment', d. h. die Beeinflussung der Psyche durch körperliche Empfindungen.
Weitere Themen sind
- somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden, die nicht - oder nicht hinreichend - organisch erklärbar sind)
- Embodiment-Störungen
- somatopsychische Störungen (psychische Reaktionen auf körperliche Erkrankungen)
- Therapie für Leib und Seele.
Dr. med. Claas Lahmann ist psychosomatischer Oberarzt im Zentrum für Interdisziplinäre Schmerztherapie in München. Er leitet dort die Polyklinik und die Gutachtenstelle. Dr. Lahmanns Arbeitsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Allgemeinen klinischen Psychosomatik, somatoformen Störungen, Schwindel, Schmerz und Körperpsychotherapie.
Seminar, gehalten auf den 63. Lindauer Psychotherapiewochen "Neuen Verunsicherungen begegnen / Neue Kulturen schaffen" im April 2013, ca. 279 Min. auf 1 MP3-CD
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