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Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns
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Description
Ein zentraler Glaubenssatz unserer Zeit lautet: Um eine Vergangenheit zu ?bew?ltigen?, mu? man die Erinnerung an sie st?ndig wachhalten. Christian Meier, einer der bedeutendsten deutschen Historiker, stellt diese Geschichtsversessenheit in seinem brillanten Essay in Frage. Er weist nach, da? in fr?heren Zeiten nicht Erinnern, sondern Vergessen das Heilmittel war, mit einer schlimmen Vergangenheit fertigzuwerden.
Christian Meier ist die Weltgeschichte durchgegangen, um herauszufinden, was die Menschen fr?her taten, wenn sie nach Kriegen oder B?rgerkriegen Vers?hnung suchten. Sein Befund ist ebenso erstaunlich wie einfach: Die Welt setzte seit den alten Griechen auf Vergessen.
Die deutschen Verbrechen der NS-Zeit aber konnten nicht vergessen werden. Die ?ffentliche Erinnerung an sie war und ist unabweisbar. Und bei allem Ungen?gen: Die Auseinandersetzung damit hat sich gelohnt. Gilt also seitdem eine neue Regel? Wie ist etwa mit der Erinnerung an das Unrecht sp?ter gest?rzter Diktaturen, zumal des SEDRegimes, umzugehen? W?re vielleicht auch heute Vergessen eher angebracht als Erinnerung?
Product details
Edition:
3
Number of Pages:
160
Release Date:
2010-06-14
Publication Date:
2010-06-14
Publisher:
Siedler Verlag
Languages:
Original:
German
ISBN10:
3886809498
ISBN13:
9783886809493
Weight:
270 g
Height:
12.6 cm
Width:
20.5 cm
Thickness:
2 cm
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Very good
Almost no signs of wear. Book pages have no markings, accessories are intact and all other media are in good condition.
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