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Gesellschaft als imaginäre Institution

Gesellschaft als imaginäre Institution Philosophy

Gesellschaft als imaginäre Institution

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Description
Die Schwierigkeiten, die sich dem revolutionären Entwurf einer Aufhebung der Entfremdung entgegenstellen, liegen Castoriadis zufolge darin, daß das abendländische Denken die Seinsweise des Gesellschaftlich-Geschichtlichen verkennt und verkennen muß. Das philosophische und wissenschaftliche Denken beruht auf einer Onto-Logik, die das Neue, Schöpferische radikal ausschließt. Anhand einer Lektüre von Platons Timaios zeigt Castoriadis, wie die Philosophie die logisch-ontologischen Fundamente dafür gelegt hat, daß das geschichtliche Anderswerden durch die Institution einer metrischen, >veräumlichten< Zeit auf die bloße Wiederholung des schon Vorhandenen reduziert werden konnte. Castoriadis zeigt im einzelnen, welche Operationen (nicht im Sinne einer transzendentalen Konstitution, sondern einer gesellschaftlich-geschichtlichen Institution) immer schon vollzogen sein müssen, damit die Welt als Ensemble identischer Elemente, die sich beliebig zu Mengen vereinigen und in Teilmengen zerlegen lassen, vorgestellt werden kann.
Product details
Binding:
Paperback
Edition:
4
Number of Pages:
612
Release Date:
1990-03-25
Publication Date:
1990-03-25
Publisher:
Suhrkamp Verlag
Languages:
Original: German
ISBN10:
3518284673
ISBN13:
9783518284674
GPSR Manufacturer Reference:
Weight:
490 g
Height:
174 cm
Width:
105 cm
Thickness:
37 cm
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