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Eine Faser kommt selten allein

Eine Faser kommt selten allein Business, Finance & Career

Eine Faser kommt selten allein

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Description
Aus technischer Sicht sind die Eigenschaften des Asbests hervorragend f?r viele Anwendungen geeignet. Es ist z. B. resistent gegen?ber Hitze und Laugen und verf?gt ?ber eine hohe Zugfestigkeit. Betrachtet man jedoch nicht nur die technischen Eigenschaften, sondern auch die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen, erkennt man schnell auch Nachteile. Gelangen die nur wenige Mikrometer gro?en Fasern in die Atemwege, k?nnen Sie dort oft t?dlich verlaufende Krankheiten wie Asbestose und Lungenkrebs ausl?sen. Deshalb ist die Verwendung der faserigen Minerale inzwischen in vielen L?ndern verboten. Dennoch sind noch Millionen Tonnen Asbest in verschiedensten Bauwerken und -teilen existent. Daraus resultiert, dass sp?testens bei Sanierungs- oder Abrissarbeiten Menschen mit dem kanzerogenen Staub in Kontakt kommen k?nnen. Deshalb m?ssen bei diesen Arbeiten hohe Sicherheitsma?nahmen getroffen werden. Eine Alternative in Deutschland ist hier der Einsatz der im BIA-Verzeichnis gelisteten Arbeitsverfahren. Bevor ein neuartiges Verfahren jedoch dort aufgenommen wird, muss nachgewiesen werden, dass dieses auch effektiv ist. Asbestfasern d?rfen nur in sehr geringen Mengen frei werden. In einer Reihe von Laborversuchen wurde ein neuartiges Pasten-Verfahren unter unterschiedlichen Bedingungen erprobt. Es dient der L?sung von asbesthaltigen Oberfl?chenversiegelungen bzw. Farben. Das Prinzip besteht darin, diese mittels eines Nadelger?ts mechanisch zu l?sen. Freiwerdende Asbestfasern und andere Partikel werden durch eine aufgetragene Paste direkt am Entstehungsort gebunden und k?nnen so nicht in die Atemluft gelangen. Die Laborversuche lieferten sehr gute Ergebnisse. F?r eine Aufnahme in das BIA-Verzeichnis mussten jedoch noch Versuchsreihen unter praktischeren Bedingungen durchgef?hrt werden. In den folgenden Feldversuchen konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass bei der Anwendung des Pasten-Verfahrens keine bzw. nur wenige Asbestfasern frei werden. Der vorgeschriebene Maximalwert von 15.000 Fasern/m? wurde bei allen Versuchen unterPasteneinsatz weit unterschritten. Nach der Erstellung einer Arbeitsanweisung und einer Verfahrensbeschreibung wurde beantragt, das Verfahren in das BIAVerzeichnis aufzunehmen. Dem Antrag wurde zugestimmt. Inzwischen wird das Verfahren unter dem Namen "BT 26: Entfernung asbest- bzw. PAK-haltiger Oberfl?chenversiegelungen und Anstrichstoffe von metallischen Oberfl?chen (Pasten-Verfahren)" in der BGI 664 gef?hrt.
Product details
Binding:
Paperback
Number of Pages:
116
Publication Date:
2012-10-31
Publisher:
Verlag an der Lottbek
Languages:
Original: German
ISBN10:
386130435X
ISBN13:
9783861304357
Weight:
191 g
Height:
149 cm
Width:
209 cm
Thickness:
12 cm
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