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Der Kulturinfarkt
By Armin Klein
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Description
Immer mehr Geld f?r die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und ?berall das Gleiche. Vier f?hrende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Ausw?chse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel ?ffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.
Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer ?Kultur f?r alle? war H?hepunkt der b?rgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die ??sthetische Erziehung des Menschengeschlechts?; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch l?ngst k?nnen Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Gl?cksversprechen erf?llen. Sie erm?glichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erl?sen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie bef?rdern nicht die Wirtlichkeit unserer St?dte und schon gar nicht das ?konomische Wachstum durch eine bl?henden ?Kreativwirtschaft?. Vielmehr spaltet ?ffentlich gef?rderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, st??t an seine Grenzen. Wer einen Diskurs ?ber die Ziele ?ffentlicher Kulturausgaben m?chte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel ?ffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.
Haselbach, Klein, Kn?sel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit f?rdern wir Lobby und Institutionen - nicht die Kunst.
Product details
Number of Pages:
287
Publication Date:
2012-03-20
Publisher:
Knaus Albrecht
Languages:
Original:
German
ISBN10:
3813504859
ISBN13:
9783813504859
Weight:
407 g
Height:
134 cm
Width:
204 cm
Thickness:
28 cm
Condition
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