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Der Pygmalion-Effekt. Erwartungen und Zielsetzung in der Personalführung
By Anonymous
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¿Mitarbeiter können alles: wenn man sie weiterbildet, wenn man ihnen Werkzeuge gibt, vor allem aber, wenn man es ihnen zutraut¿ (Hans Olaf Henkel). Wenn es nach dem deutschen Politiker und ehemaligen Manager Hans Olaf Henkel geht, so scheint es relativ einfach zu sein, gute und produktive Mitarbeiter zu beschäftigen. Neben Weiterbildungsmöglichkeiten und den richtigen Werkzeugen soll es das Wichtigste sein, dass man den Mitarbeitern Vertrauen schenkt und ihnen zutraut, etwas zu leisten.
Auch wenn diese Denkweise etwas unwissenschaftlich und sehr simpel klingen mag, so wurde dieser Zusammenhang zwischen Erwartung einer Führungskraft und der Leistung der Mitarbeiter bereits mehrfach empirisch untersucht. 1968 führten Rosenthal und Jacobson unter dem Namen ¿Pygmalion in the Classroom¿ die erste Studie zum Erwartungs-Leistungs-Zusammenhang durch, damals bezogen auf das Lehrer-Schüler-Verhältnis. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Erwartungen eines Lehrenden mit den Leistungen der Schüler zusammenhängen. Dies ist der sogenannte Pygmalion-Effekt. Unter anderem beschäftigte sich auch Livingston (2009) mit diesem Pygmalion-Effekt und übertrug ihn in den Personalführungsbereich, wobei hierbei Führungskräfte an Stelle der Lehrenden eintraten und Mitarbeiter an Stelle der Schüler.
Product details
- Binding:
- Paperback
- Edition:
- 1
- Number of Pages:
- 28
- Release Date:
- 2020-04-24
- Publication Date:
- 2020-04-24
- Publisher:
- GRIN Verlag
- Languages:
- Published: German, Original: German
- ISBN10:
- 3346153762
- GPSR Manufacturer Reference:
- [email protected]
- Weight:
- 50 g
- Height:
- 21 cm
- Width:
- 14.8 cm
- Thickness:
- 0.1 cm
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