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Sorge für Dich, so lebst Du länger
By Anne Stabrey
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Leseprobe:Es ist unbestreitbar, die Hauptursachen f?r Erkrankungen und Sterblichkeit der M?nner sind kulturelle und soziale Einfl?sse. Hinter allem steht die traditionelle Rolle, die der Mann noch immer einzunehmen hat, als Hauptversorger der Familie, als einer, der St?rken beweisen soll und der sich damit ?berfordert, - physisch wie psychisch. Es sind die vielen schlechten Gewohnheiten, die M?nner haben, ihr Lebensstil, der sie Raubbau am eigenen K?rper betreiben l?sst. Sie rauchen und trinken zu viel und essen zu fett, sie leben riskant. Auch Lebens- und Arbeitsbedingungen beeintr?chtigen ihre Leistungskraft und Gesundheit. Ob M?nner zu viel arbeiten oder gar keine Arbeit haben - keines der Extreme ist gut f?r das Wohlbefinden: Ob sie als Single leben oder als moderner Familienvater, der Einfluss ist ?berall sichtbar. Das Leben ist heute stressiger und komplizierter denn je. M?nner befinden sich in einer unsicheren - viele m?nnliche Jugendliche sogar in einer perspektivlosen Situation. Sie haben Probleme mit ihrer Identit?t, sie sind unausgeglichen und manche fl?chten in Ersatzhandlungen wie Alkohol- und Drogenkonsum. So und ?hnlich kann eine psychosoziale Kettenreaktion verlaufen, an deren Ende mit einer Erkrankung zu rechnen ist. Betrachtet man die historisch-kulturellen Pr?gungen, wird klar ersichtlich, womit der Mann sein Leben erschwert. Es ist im Grunde genommen das beharrliche Festhalten an seiner ihm zugeschriebenen F?hrungsrolle, sein M?nnlichkeitswahn. Daraus leiten sich Verhaltensweisen ab, die das k?rperliche und seelische Verm?gen des Mannes stark ?berfordern k?nnen. Man kann sagen, M?nner leben intensiv, daf?r aber kurz. Vieles davon w?re zu vermeiden. Wie gesund und wie lange jemand lebt, h?ngt in hohem Ma?e von ihm selbst und seinem Umfeld ab. Aber viele M?nner interessieren sich erst f?r ihre Gesunderhaltung, wenn es (zu) sp?t ist. Und was tut die Politik? Sie schwimmt tr?ge im feministischen Mainstream. Es gibt einen Frauengesundheitsbe?richt, aber keinen f?r M?nner. Dabei ist die Bilanz nicht zu ?bersehen: M?nner sind gesundheitlich das schw?chere Geschlecht. Die Ironie dabei ist, sie sind die billigeren Patienten. Die Pro-Kopf-Gesundheitsaufwendungen f?r die M?nnerbev?lkerung liegen erheblich unter derjenigen der Frauen. Die gesamten Leistungen f?r M?nner betragen j?hrlich rund 40 Milliarden Euro weniger als f?r Frauen. Die M?nnergesundheit ist ein krisenfester Zukunftsmarkt.
Die Autorin:Anne Stabrey war zehn Jahre beim DEFA-Studio f?r Dokumentarfilme als Regisseurin t?tig, bis sie 1982 von Ost- nach Westberlin umsiedelte. Dort arbeitete sie seitdem f?r verschiedene Medien als Politikjournalistin, Autorin und PR-Beraterin. Nach ihrer journalistischen Arbeit, vorwiegend in der Ostpolitik, wandte sie sich in den 1990er Jahren mehr sozialen Themen zu. Es entstanden Publikationen wie Das gro?e Berlin f?r kleine Leute (Ratgeber f?r Eltern), Courage ist weiblich (Brandenburger Frauen), Liebe bleibt jung und Wolke 9 (Liebe im Alter).
Product details
Binding:
Paperback
Edition:
1
Number of Pages:
156
Publication Date:
2009-03-31
Publisher:
Brandes + Apsel Verlag Gm
Languages:
Original:
German
ISBN10:
3860995952
ISBN13:
9783860995952
Weight:
227 g
Height:
146 cm
Width:
206 cm
Thickness:
13 cm
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