{"product_id":"pohlkamp-stephan-wie-sag-ich-s-meinem-buerger-9783832237356","title":"Wie sag' ich's meinem Bürger?","description":"Es hat den Anschein, als sei unsere Gesellschaft in weiten Teilen erstarrt. Eine um sich greifende Paralyse scheint das ?ffentliche Bild zu beherrschen. Ihre Ursachen: Der aktuelle Reformzwang zwingt zu unpopul?ren Entscheidungen. Die Medienlandschaft ist bestimmt durch Negativschlagzeilen zu Firmenzusammenbr?chen und Personalabbau. Spar- und Rationalisierungsma?nahmen sind unausweichlich und betreffen viele B?rger pers?nlich. Ma?nahmen zur Kostensenkung sind in aller Munde und l?hmen scheinbar jede Initiative.Als Hochschullehrer sage ich h?ufig meinen Studierenden: \"Die betriebswirtschaftliche Teildisziplin hei?t nicht `Kostenrechnung` allein!\" Es ist eine `Kosten- und Leistungsrechnung?! Ich m?chte im ?bertragenen Sinn f?r Leistung werben und auch mit dieser Ver?ffentlichung eine zuversichtliche Botschaft in eben diesem Sinne senden:\n\u003cbr\u003e\n\"Es geht um wahrzunehmende Chancen in der Ver?nderung - nicht um resigniertes Verharren in der Krise!\"\n\u003cbr\u003e\nReformen m?ssen z?gig umgesetzt werden. Das ist inzwischen jedem bewusst. Doch das \"WIE\" m?ssen viele noch lernen. Mein Antrieb als Herausgeber und Autor ist, die Erstarrung in Unternehmen, in Beh?rden - in der Gesellschaft aufzubrechen und mit positiven Beispielen zu zeigen, wie Krisen als Chance genutzt werden k?nnen. Ein erster Schritt dazu muss sein, endlich ein positives Reformklima zu schaffen. Dazu geh?rt, Politiker, Manager, Journalisten - aber auch \"den einfachen B?rger auf der Stra?e\" zu sensibilisieren, dass Kostenbewusstsein als alleiniger Motor des Handelns gro?e Gefahren in sich birgt. Sicherlich war es richtig, starke Anstrengungen zu unternehmen und nach den Boom- Jahren des Wirtschaftswachstums die \"Kostenschraube anzuziehen\". In den Unternehmen hie? dies, die Mitarbeiterschaft zu einem st?rkeren Kostenbewusstsein \"zu erziehen\" - ebenso wie in der Bev?lkerung die B?rger.\n\u003cbr\u003e\n\"Vom Kostendenken zur Leistung\"\n\u003cbr\u003e\nIch kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie ich zu Beginn meiner Berufst?tigkeit einmal mit dem Werkleiter eines gro?en Fertigungswerkes durch die Hallen ging und ein Mitarbeiter gerade ein Bauteil wegwarf. Der Werkleiter sah dies und rief den Mann mit den Worten zu sich: \"Wissen Sie eigentlich, wie teuer das Bauteil ist?\" Der Mitarbeiter zuckte betroffen mit den Schultern und ich erkannte, wie schnell er noch betroffener wurde, als ihm der Werkleiter auf seine Vermutung, es koste \"wohl so ca. 100 DM\" antwortete, er solle noch zwei Nullen hinzuf?gen. In dieser Zeit war es sicherlich wichtig, ein Kostengesp?r zu erzeugen. Doch wie so oft im menschlichen Verhalten, so sind wir auch in dieser Beziehung von einem Extrem in das andere gegangen: Wir haben bei der Pflege unseres Kostenbewusstseins den Leistungsaspekt in unternehmerischen Betrachtungen wie auch in gesellschaftspolitischen Fragestellungen immer mehr vergessen.Es ist an der Zeit, wieder mehr ?ber Leistung und Erfolg nachzudenken! Vielleicht ist es ja genau so schwierig, wie es war, Mitarbeiter und Bev?lkerung zu Kostenbewusstsein anzuregen. Dabei m?ssen die Politiker, die Journalisten aber auch die F?hrungskr?fte in Unternehmen, die Lehrer und Hochschullehrer als Multiplikatoren heute eine Schl?sselfunktion einnehmen.\n\u003cbr\u003e\nVor diesem Hintergrund entstand die Idee zum vorliegenden Buch. Gemeinsam mit meinem Co-Autor Stephan Pohlkamp, der gerade seine Magisterarbeit mit dem Titel \"Wie sag ich`s meinem B?rger?\" geschrieben hat, wurde aus dieser Idee der zweite Band meiner neuen Schriftenreihe \"Wissen und Wandel\" - diesmal ein Buch sowohl f?r den B?rger als auch den Medien- und Politikprofi.Als ich die Magisterarbeit von Stephan Pohlkamp in H?nden hielt, stand sehr schnell f?r mich fest, seine Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Arbeit mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen in einer gemeinsamen Ver?ffentlichung verbinden zu wollen. So ist ein Werk entstanden, das sicherlich aus ?berparteilicher Sicht Anlass zur politischen Diskussion bietet.\n\u003cbr\u003e\nIch nutze mit der Ver?ffentlichung meine unabh?ngige Rolle \n\u003cbr\u003e\n. sowohl aus Sicht der lokalen Politik - zwar Mitglied der CDU, aber ohne Amt und Mandat und damit keinen Zw?ngen im Denken und Handeln unterworfen, . als auch aus Sicht der Wissenschaft - ich bin als Betriebswirtschaftler mit Fokus auf Unternehmensf?hrung und Personalmanagement nicht der Politikwissenschaftler, der bis ins Detail den Prinzipien seiner Wissenschaft treu sein muss. . Und ich gehe mit dem vorliegenden Buch bewusst den heiklen Weg, popul?rwissenschaftlich zu ver?ffentlichen, d. h. einen allgemein verst?ndlichen Schreibstil mit den Minimalanforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens zu verbinden.\n\u003cbr\u003e\nDiese Buchver?ffentlichung soll dazu beizutragen, die M?glichkeiten und Chancen erkennbar zu machen, die in einem fairen gesellschaftspolitischen Dialog liegen. Der eine oder andere interessierte Leser soll motiviert werden, sich an der politischen Diskussion zu beteiligen... So vielleicht der B?rger, der sich in der Vergangenheit zwar schon so seine Gedanken gemacht hat, was alles ver?ndert werden k?nnte - doch noch nicht den \"richtigen Antrieb\" gefunden hat, \"mitzumischen\". Ich m?chte den anzusprechen, der denkt, \"die da oben machen eh' das, was sie wollen; das ist ja gar nicht zu beeinflussen!\" Diesen B?rger m?chte ich gewinnen, dass er sagt: \"Und es lohnt sich doch! Ich kann doch etwas bewegen und beeinflussen - Ich rede mit! Ich bringe mich ein!\"Das \"Maulen an der Theke\" hat vielleicht den Sinn, einmal seinen Frust so richtig loszuwerden. Aber wirklich Bewirken kann man so nichts! Es finden sich lediglich Verb?ndete im \"Frustschieben.\" Die Gefahr dabei ist, alles in negativem Licht zu sehen. Aber die wahrscheinlich erfolgreichere Sicht der Dinge ist:\n\u003cbr\u003e\n\"Das Glas ist nicht halb leer - es ist halb voll!\"\n\u003cbr\u003e\nWill ich mit \"Positivem Finaldenken\" (wie die Psychologen sagen) an Probleme herangehen, will ich das Negative zum Guten wenden - oder zumindest dabei helfen, dann muss ich mich einbringen! Wie kann ich mich einbringen? Ich ben?tige eine Plattform - M?glichkeiten, dass mir zugeh?rt wird. Und es gibt wahrhaftig viele Wege der politischen Einflussnahme!Mein Weg ist das Buch - ich hoffe, auch der Leser wird seine Plattform finden. Nutzen Sie die Vielfalt der M?glichkeiten: Die B?rgerinitiative kann da genauso eine Heimat bieten wie eine Interessengemeinschaft oder die politische Partei. Und dabei geht es nicht um eine bestimmte Partei. Jede demokratische Partei hat ihre Vorteile und auch Nachteile. Kein ernst zu nehmender Mensch auch kein Politiker wird sagen k?nnen, \"alles in meiner Partei ist besser als in anderen.\" Die Summe der positiven Auspr?gungen, die sehr individuell bewertet werden k?nnen, sollte den Ausschlag f?r den einzelnen B?rger geben. Die Demokratie lebt von unterschiedlichen Sichtweisen. So wird beispielsweise in der Entscheidungslehre des Managements formuliert:\n\u003cbr\u003e\n\"Ich kann nur dann eine Entscheidung treffen, wenn ich eine Alternative habe!\"\n\u003cbr\u003e\nAlso braucht der B?rger, der zur Wahl geht, Alternativen. Er braucht unterschiedliche Sichtweisen, um sich entscheiden zu k?nnen. Die Akzeptanz, \"die einzige und alleinige Wahrheit, gibt es in der Politik nicht\". F?hrt den aufgekl?rten B?rger dahin, dass je nach Blickwinkel der eine Politiker oder der andere \"Recht\" hat - die eine Partei oder die andere. Auf den Blickwinkel, die pers?nliche Einstellung oder die \"Lernvergangenheit\" (wie die P?dagogen es nennen) kommt es an. All' das muss dazu f?hren, politische Alternativen nicht nur zuzulassen, sondern zu f?rdern. Erfolgreiche Politik ist, mit einer gesunden \"Streitkultur\" (d.h. ohne pers?nliche Angriffe unter der G?rtellinie) Ziel- und Vorgehensalternativen zu diskutieren. Erst durch die Auseinandersetzung werden die \"unterschiedlichen Wahrheiten\" bewusst.Aus vielen Theorien und praktischen Erfahrungen zur Problem- und Konfliktbehandlung haben wir erkannt, dass die besten Ideen zu einer Weiterentwicklung aus Konflikten, aus der Krise und der fairen Auseinandersetzung dar?ber entstehen.So ist das wichtigste Ziel des Buches f?r mich, eine Sensibilisierung der Leserinnen und Leser zu erreichen, - einerseits, die Notwendigkeit unterschiedlicher Auffassungen zu sehen, - und andererseits trotzdem einen kooperativen Umgang miteinander zu pflegen. Nur so k?nnen unangenehme, nicht ver?nderbare Entscheidungen erfolgreich umgesetzt werden, notwendige Reformen konzipiert und realisiert werden!Der B?rger ist nicht reformunf?hig, wie er unberechtigter Weise oftmals kritisiert wird. Er ist zwar seiner \"Besitzst?nde einer vergangenen Epoche\" bewusst, hat jedoch erkannt, dass durch ver?nderte Rahmenbedingungen in regionaler Wirtschaft, im Europ?ischen Binnenmarkt und der Globalisierung (z. B. mit extremen Wachstumsprozessen in China) mancher Vorteil der Vergangenheit aufgegeben werden muss. Die Politik muss es verstehen, den B?rger auf dem Weg zu Reformen zu begleiten.\n\u003cbr\u003e\n\"Die Strategien m?ssen mit dem B?rger entwickelt werden, nicht gegen ihn!\"\n\u003cbr\u003e\nKein freudiges \"Hurra\" ist zu erwarten! Weil die Steuerreform, die Renten- Sicherung, der Arbeitsplatzerhalt, die Gesundheitsreform, die Ver?nderung in Bildungssystemen und die in vielen Bereichen einsetzende Einkommensreduzierung starke Einschr?nkungen f?r die B?rger bedeuten, kann die Unterst?tzung aller nicht in gleichem Ma?e entstehen. Versteht der Einzelne aber die Reformen als Herausforderung f?r sich und sieht er einen Vorteil in den Reformen, ist es normales menschliches Verhalten, den Forscherdrang, das dem Menschen gegebene Engagement einzusetzen. Er muss nur den Sinn erkennen.\n\u003cbr\u003e\n\"Wir trauen den Menschen zu, dass Sie Verantwortung f?r sich und ihr Leben ?bernehmen!\"\n\u003cbr\u003e\nformulierte Wolfgang Sch?uble in seinem Buch \"Und sie bewegt sich doch\" schon vor einigen Jahren und versuchte seinerzeit die politische Haltung zwischen den politischen Parteien dar?ber zu differenzieren. Verfolgen wir die aktuelle politische Reform-Diskussion, besteht in der Mitte des ersten Jahrzehnts die einhellige Meinung, dass der B?rger f?r sich die Verantwortung (wieder) st?rker selbst ?bernehmen muss.\n\u003cbr\u003e\n\"Wir bieten den Menschen die Rahmenbedingungen, Verantwortung f?r sich und ihr Leben zu ?bernehmen!\"\n\u003cbr\u003e\nDieser Slogan ist die aktuelle Messlatte politischer Entscheidungen! Wollen geschaffene Rahmenbedingungen akzeptiert sein und einen gesellschaftspolitischen Konsens darstellen, m?ssen sie unter st?rkst m?glicher Beteiligung der Bev?lkerung entstehen. So h?tten wir unser Buch vielleicht nicht nennen sollen: \"Wie sag ich`s meinem B?rger?\" - sondern \"Wie frag ich meinen B?rger?\"\n\u003cbr\u003e\nMedien werden zunehmend interaktiv. Politiker und Manager k?nnen st?rker als in der Vergangenheit den Dialog mit Betroffenen f?hren. Die Informations- und Mediengesellschaft wird uns bisher ungeahnte M?glichkeiten der Beteiligung von Betroffenen erm?glichen. \"Mediengesellschaft ist ein gel?ufiges Etikett f?r die Epoche, die wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts miterleben. Es signalisiert, dass die Massenmedien in das Zentrum von Staat und Gesellschaft ger?ckt sind, dass sie alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen und die Voraussetzung bieten f?r eine Beteiligung von jedermann an der ?ffentlichen Kommunikation, und das sogar weltweit. Die Medien sind allgegenw?rtig in Politik und Wirtschaft, Arbeit und Freizeit, Bildung und Kunst, in der ?ffentlichen und privaten Sph?re.\" 3 Ver?nderungsbereitschaft m?ssen wir fordern von allen Gruppen in ?ffentlichkeit und Privatsph?re. Keiner kann sich ausschlie?en, auch nicht der Politiker, der sie st?ndig fordert, auch nicht der Journalist, der im Zentrum der medialen Ver?nderung steht.\n\u003cbr\u003e\nProf. Dr. Klaus J?rgen Heimbrock","brand":"Shaker Verlag","offers":[{"title":"Used - good","offer_id":53292168184150,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0925\/5829\/5382\/files\/product_image_9783832237356_1.jpg?v=1781634271","url":"https:\/\/www.momoxbooks.com\/products\/pohlkamp-stephan-wie-sag-ich-s-meinem-buerger-9783832237356","provider":"momoxbooks","version":"1.0","type":"link"}