{"product_id":"hans-stamer-die-burg-im-see-9783956551482","title":"Die Burg im See","description":"Das Buch enth?lt 11 M?rchen aus Pinnow und aus Godern, die sich Hans Stamer ausgedacht und seinen Kindern in der Nachkriegszeit an langen Winterabenden erz?hlt hat. Dazu noch zwei Adventsgedichte. - Sie spielten alle an Orten, die den Zuh?rern bekannt waren, wie z.B. die Geschichte von dem Zwerg auf der Insel. Gemeint ist der Fischer- oder Burgwerder. Auf seinem baumbestandenen H?gel an der Nordseite der Insel wuchsen (und wachsen vielleicht immer noch?) auch die ?pfel, Birnen und Kirschen, die in der Geschichte eine Rolle spielen, tats?chlich, allerdings in ihrer winzigen, ziemlich bitteren und sehr sauren Wildform. In der Not nach dem Krieg wurden sie mit Flei? geerntet und verspeist. Hunger treibt`s rein! - Die Geschichte von der Riesenburg ist ebenfalls dem Burgwerder gewidmet und nimmt Bezug auf die vielen Steine auf dem Seegrund ringsum und auf die Reste einer Br?cke zwischen der Insel und dem Steinernen Tisch am gegen?berliegenden Ufer, an denen nur allzu h?ufig die Netze der Fischer h?ngen blieben und zerrissen. Die alten Sagen deuten an, und die j?ngsten Ergebnisse arch?ologischer Forschungstaucher weisen nach, dass in uralten Zeiten wohl wirklich eine Br?cke die Insel mit dem Ufer am sp?teren Steinernen Tisch verbunden hat. Die Pfahlreste, die die Taucher fanden, stammen zweifelsfrei aus slawischer Zeit. Dass der Sohn des Gro?herzogs, der den damaligen Ger?chten nach die Br?cke f?r seine heimlichen Rendezvous auf dem lauschigen Eiland habe bauen lassen, erweist sich so als sch?ne Sage. - Die Jungfrau an der Quelle spielt an der \"Trem?nz\", der gro?en Quelle am Waldweg zwischen Godern und dem Steinernen Tisch, etwa auf H?he von Burgwerder. Rings um den Pinnower See gibt es eine ganze Reihe von Quellen, die von den umgebenden mehr oder weniger hohen H?ngen in den See rieseln. Da niemand etwas mit dem Namen verbinden konnte und bis heute nicht kann, hie? die Quelle bei allen eben einfach nur \"die Quelle\" und jeder wusste, was gemeint war. Der Platz an dem lichten, sanft abfallenden Ufer zog besonders die Kinder des Dorfes an. Wann immer Zeit und Witterung es zulie?en, ging es an \"die Quelle\" zum Spielen. Hier wurden S?mpfe trockengelegt, Wasserf?lle und Staud?mme gebaut. Es gab M?hlen, Br?cken und ... nasse F??e. Es war herrlich, damals wie heute. - Sagen oder Anekdoten gibt es von dieser Stelle nicht. Das wollte dem Autor anscheinend nicht so recht gefallen. Und so erfand er kurzerhand dieses M?rchen. - Die Anregung f?r das M?rchen von der Schl?sselblumeninsel lieferte das fantastische Schl?sselblumenmeer auf der Insel Flakenwerder - auch Priesterwerder genannt, da sie zur Pinnower Pfarrgemeinde geh?rt -, das noch weit in die 1960er Jahre hinein im Fr?hsommer die Insel bedeckte. Inzwischen ist es, warum auch immer, verschwunden und nur hier und da erinnert ein vereinzeltes Primelchen an die einstige Pracht. - Ob die Entstehungsgeschichte des \"modderigen\" Binnensees und des kleinen, inzwischen stark verlandeten Hilligen-Sees in den Kindern die Abneigung gegen?ber dem einen und die Scheu vor dem anderen befestigte oder erst weckte, bleibt offen. Fest steht, dass beide nicht besonders beliebt waren und dem Vergleich mit der klaren Weite des Pinnower Sees nicht Stand hielten. - Die Vertrautheit (der Dorfjugend) mit den kleinen Unterirdischen aus dem Peters- oder Peterm?nnchenberg wurde durch die Geschichten zumindest befestigt. -","brand":"EDITION digital","offers":[{"title":"Used - good","offer_id":53256364130646,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0925\/5829\/5382\/files\/product_image_9783956551482_1_e780ea4f-585f-4815-a0c3-b9e6f2f490d5.jpg?v=1778587987","url":"https:\/\/www.momoxbooks.com\/products\/hans-stamer-die-burg-im-see-9783956551482","provider":"momoxbooks","version":"1.0","type":"link"}