{"product_id":"carsten-muller-vergleichend-ultrastrukturelle-untersuchungen-an-augen-ausgewaehlter-hundertfuesser-mandibulata-chilopoda-und-zur-bedeutung-von-augenmerkmalen-fuer-die-phylogenetische-rekonstruktion-der-euarthropoda-9783867274845","title":"Vergleichend-ultrastrukturelle Untersuchungen an Augen ausgewählter Hundertfüßer (Mandibulata: Chilopoda) und zur Bedeutung von Augenmerkmalen für die phylogenetische Rekonstruktion der Euarthropoda","description":"Augen geh?ren zu den eindr?cklichsten und wichtigsten Sinnesorganen im Tierreich. Neben einem diffusen Hautlichtsinn wurden die verschiedensten Typen einfacher Grubenaugen, Linsenaugen sowie Komplexaugen entwickelt. Gerade Komplexaugen und ihre optischen Einheiten, die so genannten Ommatidien, spielen eine wichtige Rolle bei der Kl?rung offener Verwandtschaftsverh?ltnisse innerhalb der H?heren Gliedertiere (Euarthropoda). Obwohl die Auswertung ommatidialer Merkmale schon zahlreiche Phylogenetiker besch?ftigt hat, f?hrten die Analysen wegen mangelhafter Kenntnisse ?ber den Aufbau der Augen wichtiger Teilgruppen der Euarthropoda nicht zu einem befriedigenden Ergebnis. Eine solche diesbez?glich bislang schlecht untersuchte Teilgruppe mit phylogenetischer Schl?sselstellung ist die der Hundertf??er (Chilopoda). Auf der Basis elektronenmikroskopischer, histologischer und entwicklungsbiologischer Studien konnte nun gezeigt werden, da? die urspr?nglichste aller Teilgruppen der Chilopoda, die Spinnenl?ufer (Scutigeromorpha), Komplexaugen besitzen, deren Ommatidien strukturell und bez?glich ihrer Entwicklung den Ommatidien der Krebse und Insekten sehr ?hnlich sind. Der vermutete gemeinsame Ursprung der Komplexaugen und ihrer Ommatidien st?tzt nunmehr die Annahme, da? die Insekten, Krebse und die n?chst h?here Verwandtschaftsgruppe der Hundertf??er, die Tausend- oder Doppelf??er (Myriapoda), eine geschlossene Abstammungsgemeinschaft bilden (Mandibulata). Die unicornealen Punktaugen (Lateralozellen) der ?brigen Teilgruppen der Hundertf??er weichen vom Aufbau der Ommatidien der Spinnenl?ufer erheblich ab. Zum ersten Mal konnte im Rahmen einer vergleichend-feinstrukturellen Studie gezeigt werden, da? die Augen der Steinl?ufer (Lithobiomorpha), Riesenl?ufer (Scolopendromorpha) und Craterostigmomorpha zwar hoch komplex gestaltet sind, aber von einander homologen Zelltypen aufgebaut werden, so da? im Hinblick auf die Entstehung der Lateralozellen von einem einmaligen Evolutionsereignis in der Schwestergruppe der Scutigeromorpha, den Pleurostigmophora, auszugehen ist. Die vorliegende Promotionsschrift beruht auf einer Zusammenfassung von acht Originalver?ffentlichungen (f?nf davon mit Erstautorenschaft) und einem Reviewbeitrag.","brand":"Cuvillier Verlag","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53589119336790,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0925\/5829\/5382\/files\/product_image_9783867274845_1.jpg?v=1781716839","url":"https:\/\/www.momoxbooks.com\/products\/carsten-muller-vergleichend-ultrastrukturelle-untersuchungen-an-augen-ausgewaehlter-hundertfuesser-mandibulata-chilopoda-und-zur-bedeutung-von-augenmerkmalen-fuer-die-phylogenetische-rekonstruktion-der-euarthropoda-9783867274845","provider":"momoxbooks","version":"1.0","type":"link"}