Die begrenzte Verfügbarkeit von Wasserressourcen in Palästina, die Kontrolle der israelischen Besatzungsmacht über diese Ressourcen und die Berücksichtigung der schwerwiegenden Auswirkungen des Klimawandels als Multiplikator machen es immer dringlicher, jeden Tropfen Regen, der auf das Land fällt, zu sammeln. Die Sammlung von Regenwasser und der Anbau neuer, klimaresistenterer Nutzpflanzen gelten als wichtige Maßnahmen zur Anpassung an die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Anpassung ist die strategische Entscheidung und der einzige Weg, um sinnvoll auf den Klimawandel zu reagieren. Der palästinensische nationale Anpassungsplan, der am 11. November 2016 bei der UNFCCC vorgelegt wurde, und der national festgelegte Beitrag Palästinas, der am 21. August 2017 vorgelegt wurde, sind der Fahrplan für die palästinensischen Anpassungsmaßnahmen für die kommenden zehn Jahre mit klarem Fokus auf die Chancen und potenziellen Anpassungsmaßnahmen in den wichtigsten Sektoren, insbesondere im Wasser- und Landwirtschaftssektor. Die Mittel zur Umsetzung der ehrgeizigen Klimaschutzpläne, insbesondere Technologietransfer, Kapazitätsaufbau und finanzielle Ressourcen, sind eine entscheidende Voraussetzung für die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort. Die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft hat hohe Priorität.